…definiert den Begriff Blindgänger ein bisschen neu. Ich wundere mich, warum einige in ihrem (ich sage mal) Hass auf die Welt so Scheuklappenbeladen sind. Obamaprotest schleicht sich so langsam ein im Internet. Manchmal ist es auch gerechtfertigt aber nicht immer und vor allem nicht so platt.
(Ob man bei twoday.net auch mal ohne Registrierung kommentieren darf..?)
20.07.2008 (0)
Es überrascht mich immer wieder zu sehen, wie einfach die politische Partizipation in Amerika ist. Theoretisch hab ich es (teilweise mit) abgehandelt, hier aber noch ein Verweis auf gut dokumentierte Empirie: Einige Bemerkungen zu den Anti- und Pro-Millitär-Demonstrationen in Berkeley.
Es bestätigen sich zwei Thesen: 1. In Amerika braucht es weder Parteien noch Politiker um Politik zu machen. Bürger und entsprechende Strukturen reichen völlig aus. 2. Die größten (konstruktiven*) Engagements gegen die amerikanische Bundesregierung sind in Amerika selbst zu beobachten.
*Aufgeputschte Mobs auf den Strassen einiger Länder werden nicht unter Engagement verbucht.
18.02.2008 (0)
Über Personen/Parteien und Vertrauen/Programme ist schon viel gesagt. Fehlt noch eine Wahlkampfbeobachtung, die einen fundamentalen Unterschied zwischen Amerika und Deutschland bezeichnet: Das (Selbst-)Verständnis der Amtskandidaten darüber, ob man als Politiker eine ernsthafte Trivialmaschine mimen oder ein ganzer Mensch sein darf. Dazu aber nur ein Verweis auf eine passende Beschreibung: Der US-Comedy-Wahlkampf 2008 im Fernsehlexikon.
So richtig differenztheoretisch aufziehen liese sich dieses Thema auch gar nicht. In Deutschland gibt es keine lustigen Politiker. Sie war die letzte die zum Mitlachen anregte. Er hat vielleicht Potential, dafür ist aber beinah ausgeschlossen, dass aus ihm je ein echter Spitzenkandidat wird bevor ihn die Parteidisziplin entmenschlicht.
18.02.2008 (0)