Noch besser als Kandinsky..?

Stellen wir uns mal eine Welt vor, in der es nicht problematisch ist, dass alle psychischen Vorgänge der sozialen Welt verborgen bleiben. Bzw. stellen wir uns eine Welt vor, in der der Umstand, dass Phänomene der Psyche einfach nicht in die soziale Welt der Kommunikation vordringen können nicht als Problem, sondern als normale Tatsache erkannt wird. Stellen wir uns also eine Welt vor, in der wir alle dem Autismus ausgeliefert sind.

Ich habe meinen musischen Autismus schon vor langem akzeptiert und antworte auf die Fragen ala: Wieso hörste Tokio Hotel, Britney Spears, Rammstein und Peter Gabriel hinternander? Nur noch mit offensichtlichen Quatschantworten oder gar nicht. Bei solchen Fragen wird die Differenz zwischen Erleben (Musik hören) und Handeln (über Musik reden) unterschätzt und die Überwindungsleistung ders. dem Antwortendem auferlegt.

Neuerdings habe ich festgestellt, dass meine Augen auf gleiche Weise an mein Gehirn gekoppelt (also auch auf gleiche Weise von der Restgesell. entkoppelt) sind.

Hommage to Kandinsky

Daher soll hier die Erklärung folgen: Dieses Bild von Alfred Gockel, das ich vor Wochen auf der Suche nach Kandinskys gefunden habe, ist besitmmt das grossartigste Gemälde, dass meine Augen jemals sahen. Und zwar, weil es so schön bunt ist…

(Quelle d. Bildes: AllPosters.com)