New York City im Fazit

nycAlles in NY ist ein Klischee” - sagt irgendwer und hat absolut recht. Wenn man NYC so wie ich nur aus zweiter Hand kennt und es betritt, fühlt man sich irgendwie wohl und heimisch aber genauso verwundert und getrieben. Alles bekannt.

Egal an welcher Stelle man sich grad befindet, egal was man eben erst sah, an der nächsten Ecke erwartet oder befürchtet - alles was stattfindet passt ins Bild - die Grenze zur Übertreibung ist in New York (und sonst nirgends) tatsächlich unendlich.

Und absolut niemand spielt einem was vor. Kein Türke der in Bielefeld so tut als wäre er ein toller Düsseldorfer in der Provinz. Kein Gothicgesicht das so tut als fühlte es sich zu Hause wohler als neben mir auf der Strasse. In NY sind einfach alle ehrlich. Wer rennt hats eilig & wer gestylt ist gefällt sich.

So läuft man dann in seinem Touritempo langsam den Broadway entlang und entdeckt eine schlummernde Bekanntheit nach der anderen. Entlang am Union Square, vorbei am Flatiron Building und dem Madison Squar Park - erblickt man dann das erste mal das Empire State Building - erst nur die Spitze und dann ganz schnell das Ganze in voller Grösse, Form, Farbe und Gestalt. Und es steht genau so da wie man es immer erhofft hat - gross, erhaben und so alt das drei Generationen Menschheitsgeschichte nicht ausreichen um die Historie abzudecken. Weiter den Broadway entlang kommt man zur Manhattan Mall und Macys, wirft dann noch einen kurzen Blick nach rechts zum Chrysler Building und steht auf dem Times Square - der tatsächlich bunter, grösser und cooler ist als er auf allen Fotos bisher zu sein schien.

Von dort aus macht man dann am besten eine kleine Tour wie wir es taten - und hofft das man einen Guide bekommt der genauso NY verliebt ist wie unserer. Und dann geht die grosse NY Runde los - 5 1/2 h durch Manhatten. Hindurch durch die Geschichte, vorbei an den vielen coolen Ecken und durch den wildesten Strassenverkehr überhaupt. Hinauf auf die Fähre, hinein in den Central Park, hindurch durch Greenwich Village, Soho, Chinatown, Little Italy… Durch tiefste Strassenschluchten und gelebtes Glück - zum Anfang der amerikanischen Präsidentschaftsgeschichte und durch die einzig wahre, alles bestimmende Wallstreet. Und dann steht man ganz plötzlich am Ground Zero und hat so ehrliche Tränen in den Augen wie es die Stadt verdient. An dieser Stelle mit dieser Stadt im Rücken die man grad noch so vielfältig und lebendig erlebt hat - und dazu den ersten echten Augenzeugenbericht vom 11. September von dem Tourguide der eigentlich grade noch so fröhlich erzählte wie Studenten vor hundert Jahren nach einer Party ihre Greenwich-Village-Nation ausgerufen hatten - oder der grade noch so voller stolz davon sprach das das Empire State Building genau an diesem Tag (1.5.2006) sein 75 jähriges Eröffnungsjubiläum feiert…

So steht man dann vor diesem Bauzaun zum World Trade Center und schaut in der Dämmerung in die ausbetonierte Tiefe und muss alle seine Vorstellungen aufgeben um nochmal von vorn anzufangen darüber nachzudenken was es bedeutete das hier Gebäude standen die so riesig waren das sie als einzige den Horizont durchstiessen wenn man vom Empire State Building in die Spitze von Manahttan sah…

NY ist einfach nicht ohne! Aber ein absolutes Muss… Wenn man einmal durch die Strassen geschlendert ist kann man alles was man erlebt immer daran vergleichen und bekommt so vielleicht mal einen Durchblick in dieser Welt. NYC ist da tatsächlich das Maß aller Dinge.

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Köln + Barcelona + Jena + Wasser = Boston

boston(Die Gleichung ist holprig aber Mathe und so ist ja auch keine Sprache)
Also ich habe heute einen Tag in Boston erlebt der noch cooler war als durch NY unerwartet Taxi zu fahren. In Boston fährt man Duck “Quack quack” über Stock und Stein und letzlich auch in Wasser rein. So gabs heute Blicke von oben und von unten auf diese Stadt die echt was her macht. Hier ist absolut nix kaputt - jedes Haus wird gebraucht - und die, die an den richtigen Stellen stehen könnte man auch gleich ins Museum tragen. Jo - und wenn man sich dann oben auf dem Prudential Tower mit diesen Blicken vergnügt und hört das es allein hier 50 Unis gibt fragt man sich warum man nach betreten der Stadt überhaupt mal irgendwo anders hingehen sollte… Wohin eigentlich - Läden haben sonntags auf (Viel Spass morgen zum 1. Mai - hö hö), Die Stadt ist schön - die Autobahn verläuft unterirdisch (für lockerflockige 16 Milliarden Dollar) - alles supi hier!

Die ganze Stadt besteht aus Parks, überall macht irgeneiner seinen persönlichen Quatsch den sich viele andere begeisternd danebenstehend anschauen - und wenn man mit seiner Duck mal nahe am Gehweg vorbeikommt grüßen einen die Bostonians gleich per “Quack quack” - die sind viel zu lässig hier und haben viel viel viel Geld und wissen aber echt gut damit umzugehen. Und die Burger sind so riesig das der amazeman den halben mit heim nehmen muss…

Solido - mehr Bilder gibts, falls ichs mal hinbekomme ins Internet zu kommen ohne mich im lahmen aber freien Wlan des Nachbarn einzumogeln…

Und morgen gehts nach NY (City sagt die Ortskundige, bzw. quatscht sie so ins getippe rein, aber was solls sie hat ja immer recht…) zum Emprie State Building - und überhaupt was da noch so alles rumsteht - im grossen ehrwürdigen alten New York City in dem alles ein Klischee sein soll - ich werds exploren!

7500km in 18h

So, so - nu bin ich also in Amerika - und der Weg dahin war echt kompliziert… Also, pünktlich 5 Uhr bin ich aufgestanden, hab den letzten Kram eingepackt, mich geduscht, angezogen, tüteltü und kurz vor 6 bin ich so aus dem Haus das ich 6 Uhr den Bus zum Bahnhof nehmen konnte. Die Bahn fuhr so früh morgens nich und ich wusste nich ganz genau wo der Bus hält, dass war dann letztlich aber in der Morgendämmerung gut zu erkennen - ab grossen Schild der Bielefelder Nachtbusstationen. Nur stand ein Auto direkt am nde der Bushaltestelle so das ich mich so platzierte das mich der Busfahrer erst nich als sein Kunde erkannte und beinah an mir vorbeigefahren wäre… Aber ein energisches Handzeichen brachte ihn dann trotzdem zum halten.

Die Bahn brachte mich dann pünklich und nonstop per ICE nach Frankfurt - und nachdem ich mir noch 3 mal meine persönliche Anleitung zum Fliegen durchlas war es auch kein Problem sich durch den Flughafen zu schlängeln und zum Terminal 2 zu gelangen. Dort angekommen dachte ich mir Ich check erstma ein - Zeit zum gucken bleibt immer noch. Also bin ich gemütlich zum Deltaschalter flaniert und wurde dort mit einem äusserst hastigen “You want to NY?” begrüsst - als ich dann “NY, yes” entgegnete schaute mich die Dame an wie ne Lehrerin bei nicht gemachten Hausaufgaben. Denn der Flug wurde um 70 min vorverlegt und ich war grad noch so rechtzeitig vor der Frist die eine Stunde vor Start endet. Nuju - hat aber alles geklappt - die Frau am Schalter war echt nett und hat sich direkt mal für ihre amerikanische Einweiserkollegin entschuldigt.

Bis zum Gate gabs dann die übelichen Sicherheitschecks, Namensabgleiche und wie och immer - zumindst verlief es bis dahin reibungslos, mein Dingens wurde aufgerufen und ich durfte ins Flugzeug, fand mein Sitz und war erschüttert. Der Sitztraum war ernsthaft kürzer als mein Oberschenkel und da der Herr nebenmir auch kein Jockey war konnte ich mich überhaupt garnicht bewegen, weder nach vorn noch zur Seite. Nach dem Start konnte ich grad so mein Tischlein runterklappen und wusste aber auch nich so recht wohin mit dem schönen Delta-Kissen und der Delta-Decke und als dann noch das Essen kam war ich dann doch leicht angepisst - immerhin dauerte das ganze 8h… Aber der Herr neben mir war ganz cool und hatte dann auch feststellen müssen das es tatsächlich schwierig ist nach Amerika zu reisen. Er meinte “Ich flieg jetzt seit 15 Jahren in die USA und kann immernoch nich die Einreisezettel ausfüllen“. Ich hatte dann auch so meine Schwierigkeiten die Beschriftungen den zu beschriftenden Zeilen zuzuordnen. Aber nach 3 maligen Versuch haben wirs dann beide geschafft.

In NY angekommen hiess es dann die Immigrations-, Zoll-, und sonstwas Prozeduren über sich ergehen zu lassen. Und auch wenn die Angestellten relativ unfreundlich und unpersönlich sind, obwohl sie an jede freie Stelle ihr Poster hängen wo gegenteiliges draufsteht, sehen sie in ihren Uniformen zumindest cooler aus als die deutschen Polizisten, Zollleute, …

Als das dann hinter mir war dachte ich mir wir in Frankfurt, erstma einchecken und dann kann man die Zeit ja immernoch totschlagen. Ich hab dann mein Gepäck geholt und mir auf dem Weg zum nächsten Gate schon gedacht was machste bloss mit der vielen Zeit, jetzt biste noch 70 Minuten eher in NY gelandet - da dauerts ja noch länger bis zum Anschlussflug. Aber Pustekuchen - da laufe ich nämlich an einer der vielen Anzeigetafeln vorbei und sehe das mein Flug nach Boston garnicht 19:15 sondern schon 15:15 abfliegt. Meine Uhr verriet mir dann das es 15:08 war. Also - laut “hm” gedacht und zum nächsten Schalter gesprintet. “Oh, yes - the Plane has completed the boarding and is ready to take off”. “But I arrived just Minutes ago here in NY”. “Yes, I can give you just one advice: go to Laguardia as fast as possible there will leave a plane in one hour for you”. “Hm, but how?” “Yeah, you will find Buses and Caps.” “Where?” und dann gab er mir seine leichtfüssige Wegbeschreibung die praktisch garnicht leichtfüssig war. Nach zig Fragerein und zig (diesmal) wirklich netten Antworten des Personals vom JFK Flughafen fand ich dann zum Taxistand der mir beschrieben wurde und es war noch genau eine Stunde Zeit nach Laguardia zu kommen. Also sprach ich den ersten Taxifahrer an ob er mich dahin bringen könnte, wie lang es dauert und wie teuer es ist. Bis mir auffiel das ich ja garkein Geld hatte. Letzten Endes nahm er meine Kreditkarte und furh mich in 30 Minuten für 30 Dollar vom JFK zum Laguardia Flughafen und lies mich direkt vorm richtigen Terminal raus. Das hat dann also noch gepasst. Nur mein Gepäck war immernoch im JFK - aber die nette Frau am Schalter im Laguardia meinte nach scannen meines Gekäckdingens “Yes, it will be in Boston with you”. Also war ich zufrieden, stieg ins Flugzeug (hatte diesmal und für die 35 Minuten 3 Sitze für mich allein) und freute mich das es so wunderbar geklappt hat, das ich mit dem Taxi durch NY gefahren bin, das ich mein Flug bekommen hab und vor allem das es so wunderbares Wetter war. Der Landeanflug zum JFK war so senstationell. Strahlender Sonnenschein, kein Wölkchen und ich saß auf der richtigen Seite um Manhatten der Länge nach abzusegeln. Die Fotos folgen ;-)

Nuju - in Boston angekommen (coolerweise ja mehr als 3h vor der Planung) war mein Gepäck dann natürlich nicht da - wieso auch. Man sagte mir aber Ja, es stehe noch in NY wir liefern es morgen direkt an die angebene Adresse. Also mal sehen ob es kommt. Diesen Fall in Planung komm ich heute auch mit meinem Handgepäck für ein Tag über die Runden. Heut wird Boston erkundet. Und die Bilder von gestern gibts wenn mein Köfferchen und damit die Kabellage da ist.

Meine Tagesplanungen

29.04.
Boston Bielefeld 08./09.05.
Boston Bielefeld
BI 00:41 06:41   BOS 11:15 17:15
FRA 03:51 09:51   JFK 12:30 18:30
Aufenthalt   2:54       7:50
FRA 06:45 12:45   JFK 20:20 02:20
JFK 15:30 21:30   FRA 04:15 10:15
Aufenthalt   3:45       1:54
JFK 19:15 01:15   FRA 06:09 12:09
BOS 20:37 02:37   BI 09:13 15:13

Also wirklich, Herr Marx

Über sie scheint die Geschichtsschreibung so einen Schleier der Gnade der frühen Geburt geworfen zu haben… Oder wie erklärt man sich ein solches Zitat ohne das man ihn in die Ecke von Wagner stellt:

Der jüdische Nigger Lassalle, der glücklicherweise Ende dieser Woche abreist, hat glücklich wieder 5000 Taler in einer falschen Spekulation verloren. Der Kerl würde eher das Geld in den Dreck werfen, als es einem “Freunde” pumpen, selbst wenn ihm Zinsen und Kapital garantiert würden.

Es ist mir jetzt völlig klar, dass er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem nigger kreuzten). Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft.

Da kann man nur Vermuten das es in der für die Arbeiterklasse doch eine nicht ganz so konsensuslaufende Tendenz der egoistischen Vorherrschaftskeilerei gab. Schliesslich bezeichnete man Lasalle zu Lebzeiten gelegentlich als Wunderkind (laut Wikipedia). Oder Marx handelte im Affekt als er dies Engels schrieb - weil er mal wieder der materialistischen Welt mittels Geldnot erlag. Wer weiss…

Der Frühling kam nach Bielefeld

Und wir haben ihn anständig begrüsst und vorher orgentlich durchgekehrt. Eine Jahresportion Laub fasst mindestens 3 m³ und ist dann, einmal zusammengefegt, doch recht beeindruckend. Das Foto ist aber schon ein paar Tage her - die leuchtende Sonne vom Freitag is leider nicht zu sehen - und gestern hat’s wieder die ganze Zeit geregnet…

unser Garten

Die großen starken Männer Europas

Joo - lange ist es ja noch nicht her, dass man in Deutschland zuletzt glauben konnte man hätte sich vor 60 Jahren doch dafür entschieden Deutschland zu einem Agrarstaat (vorzüglich für Bananen) verkommen zu lassen…
Schröder meinte vor sieben Monaten zu seinem Wahlergebnis, noch am selben Abend, vor Milionen verwirrter deutschen in der Elefantenrunde:

“Glauben sie im ernst, dass meine Partei auf ein Gesprächsangebot von Frau Merkel bei dieser Sachlage einginge, in dem sie sagt, sie möchte Bundeskanzlerin werden? Wir müssen die Kirche doch mal im Dorf lassen. Die deutschen haben doch in der Kandidatenfrage eindeutig votiert. Das kann man doch nicht ernsthaft bestreiten.”

So war das damals; mit der Kandidatenfrage - als Schröder noch als ungeölter Bub vom Acker über die Ossi-Frau hinweglächeln konnte und die Meinungsumfragen anführte. Aber nur weil Sie noch nicht Kanzlerin und damit ausser Stande beliebtester Kanzler überhaupt zu werden war. Nun - andere Länder gleiche Sitten - verzückt Berlusconi (und er hat nun schon ein paar Nächte drüber geschlafen) seine Italiener mit folgendem Spruch:

„Sie haben nicht gewonnen und ich denke, von einem moralischen Standpunkt aus sind wir die Sieger.” (FAZ)

Hinsichtlich Italien machte man sich ja damals auch so seine Gedanken ob sie mehr sein dürfen als eine Bananenrepublik.

Wie war das denn da damals..?

Joo - ich weiss nich wie es sich anfühlt Geschichte oder sowas zu studieren - aber ich könnte mir vorstellen das die Schrift, die als beinah einzige die Spur in die Vergangenheit legt, manchmal etwas gehaltlos daherkommt… Schliesslich ging es in der Geschichte ja ab und an doch recht ordentlich zur Sache.
Für spezielle Einzelfälle kann man diese Verständnisbarriere jetzt durchbrechen - mit dieser Zeitmaschine für die Schrift: der Hitlerizer:

Joo - äch waiss näch we es säch anföhlt Geschächte oda sowas zo stodierrren - aba äch könnte mär vorstellen das de Schrrräft, de als bainah ainzäge de Spor än de Vergangenhait legt, manchmal etwas gehaltlos daherkommt… Schliessläch gäng es än da Geschächte ja ab ond an doch rrrecht ordentläch zor Sache!
För spezielle Ainzelfälle kann man diese Verständnäsbarrrierrre jetzt dorchbrrrechen - mät diesa Zaitmaschäne för de Schrrräft: da Hätlerrräzer!

(via)

Für interessierte am ‘Sinn’ von Luhmann

In seinem 1987 veröffentlichten Werk „soziale Systeme“ widmet Niklas Luhmann dem Sinn ein gesamtes Kapitel. Hier die wichtigsten Eckpunkte:Max Weber begann mit dem Sinn im Handeln. Diese Auffassung von Sinn ordnet den Sinn einem Menschen zu der eine Handlung ausführt. Alfred Schütz verfeinerte dies in dem er vom Handlungsentwurf sprach der bereits vor der präsenten Handlung Sinn enthielt. Für Schütz wie Weber war die Sozialwissenschaft daher eine Handlungstheorie. Alles Soziale basierte auf Handlungen und ihrem Sinn. Luhmann übernahm die Ansicht das sich alles Soziale auf den Sinn beziehen läst. Allerdings entkoppelt er Sinn von Handlung und damit vom Bewußtsein des Menschen. weiterlesen »

Der Sinn vom Ding

esbnycIn 3 Wochen bin ich in New York - und denke mir: “Das is ja’n Ding”. Aber es ist nicht nur ein Ding wie man es sieht, sondern es hat auch noch einen Sinn - den Luhmannschen Gegenpol zur Aktualität - die Virtualität.
Denn phänomenologisch betrachtet besteht meine aktuelle Sicht auf meine Lebenswelt nicht nur aus der auf Ding-Tatsachen z.B. das ich bald in New York bin - sondern auch aus der hinzugenommenen und mitprozessierten Virtualität das ich diese Zeit auch ganz woanders sein könnte.
Der offensichtliche Fakt, dass ich bald in New York bin, teilt jeder mit mir auf die selbe Weise - da ja alle die selbe Ahnung vom Ding: Ort: New York, Zeit: erste Maiwoche haben. Auf die Virtualität hat aber jeder seine eigene Perspektive. So ergibt sich doch für jeden ein eigener Sinn vom Ding. Ohne das man die Möglichkeit hat diesen mitzuteilen.
Aber egal - muss man ja auch nich - irgendwer wird sie schon noch in die Soziologische Systemtheorie einarbeiten: die Intuition, die Phantasie und die Kreativität. Gibt noch viel zu tun!

Brucki vor der halbfertigen Wand

farbe war alle...brucki ists egal

They are. Canadian!

Ja - diese Welt: in England gibts ‘n Generalstreik, in Frankreich gibts ‘n Generalstreik, so schön eingerahmt das man ihn weniger übersieht. In Polen gibts einen schwulenhassenden Präsidenten und so überhaupt und eigentlich ist Deutschland eines der cooleren Länder so mittendrinnen…
Aber zeigen tun wir es nicht - und falls doch einer auf die Idee kommt es mal klarzustellen macht er’s so schusselig und scheitert kläglich. Vielleicht liegt es an dieser Mittendrinnenlage… Die Kanadier machen das irgendwie besser und packen es einfach in die Bierwerbung…


Molson Canadian Joe - I Am Canadian
Video sent by pacificIT

…wie ich es grad als Gutenacht-Hupferl bei arte sah - da wird einem doch warm ums Herz.