Es ist zugegebenermaßen nicht einfach Luhmann inhaltlich zu folgen. Vor allem dann nicht, wenn man mehr als nur einen Text braucht um Zusammenhänge zu durchforsten. Eine recht große Hilfe ist mir gerade Detlef Krause mit seinem Luhmann-Lexikon.
Wenn man sich die Amazon Leserkritiken anschaut, merkt man schon, wo der Hund begraben liegt. Eigentlich geht es ganz gut los. Oftmals muss man sich fragen, weshalb die Luhmannversteher ihr Verstandenes noch unverständlicher verpacken, als es Luhmann selbst getan hat. Warum Luhmann so kompliziert geschrieben hat, ist in diesem und vielen anderen Büchern recht plausibel beschrieben und wenn man folgendem Satz vertraut, geht man doch davon aus, dass dieses Buch das Feld ein bisschen aufräumt:

Vereinfachung also, na dann mal los:

Sich selbst oder sich selbst braucht man also für sich selbst… Ahja. Und wie war das nun mit der “darstellungstechnischen Vereinfachung?”:

Aaaah!
Herr Krause hat hier wirklich kein einfaches Buch geschrieben. Unterhaltsam und lehrreich ist es aber allemal. Da man aber so oft “Einführungswerk” oder sonstiges hinzuschreibt, sollte man auf dieses Buch irgendwas wie “Ergänzungsliteratur” oä schreiben, damit keiner auf die Idee kommt, hier tatsächlich ein Eben-Mal-Nachschlagen-Lexikon zu erwerben.



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