Ich sitz grad ‘daheme’ im wilden Westen und sinniere über den Apfel. Einen Weg zu ihm zu finden ist ja relativ leicht… Also ich studier ja die wunderbare Soziologie, halte mich gesund in dem ich, vielleicht den Apfel nicht selbst, aber regelmäßig Produkte aus Äpfeln esse und lese zur Abwechslung grad Dan Browns Angels & Damons, nachdem ich erheitert den Da Vinci Code gelesen habe…
Also im Angels & Damons, bei dem ich noch nicht so richtig weit bin - aber egal, geht’s um die Verbindung von göttlichem Kreationismus und naturwissenschaftlichen “Erkläraktionismus” und die beiden Sachen werden ziemlich anschaulich auf einen Nenner gebracht… Denn Gott schuf gewissermaßen ‚die Unterscheidung’ als erstes zwischen Ihm und Nicht-Ihm (Uns) und in unserer Welt dann immer weitere – also oben und unten, nah und fern, groß und klein, … Aber bekanntlich schuf er uns nur, aus Spaß oder anderen Gründen, und mischte sich seither nicht wieder ein… Und die Physik erklärt uns nun, noch anschaulicher, dass diese Unterscheidungen alle wieder aufgehoben werden. Was oben ist fällt runter, was sich fern ist zieht sich an, was groß ist einigt sich mit dem Kleinen auf ein Mittelmaß… eigentlich alles nachvollziehbar oder?
Nun fragt man sich aber – wie sieht es aus mit der Verbindung zwischen göttlichem Kreationismus und dem sozialen Werden. Wenn man die Gesetze des sozialen Miteinanders der Natur zugrunde legt – was würde dann mit dem Apfel passieren? Würde er fallen? Wohin? Gäbe es ihn überhaupt?
Wünsche, Moral und Ethik stecken so tief in uns drinnen, dass wir geblendet sind, sie für grundlegend zu halten, dabei ist die einzige Dimension dieser Tiefe die, dass wir sie nie aus uns herausbekommen. Mal abgesehen davon, dass wir diese Dinge nie in den Handlungs-verleimungsprozess einbringen können, von dem wir glauben das er Gesellschaft schaffe, gibt es uns Menschen ‚so ganz und gar’ nicht beim Blick auf das, was wir glauben zu bilden. Die Welt ohne Menschen ist voller Wunder.
Nicht alle Äpfel fallen nach unten
Wolfgang Thierse und die Logik der Politik
Mein “Systemtheorieprofessor” zu dem ich seit diesem und wohl alle folgenden Semester gehen werde erzählt mir seit einigen Montagen wie man die Welt noch sehen könnte (wenn man sich viel Mühe gibt). In einer Passage ging es zum Beispiel darum, dass sich nach der Abschaffung des All-in-One Hofes des Mittelalters verschiedene Teilsysteme aus dem Gesamtgesellschaftssystem ausdifferenzierten. Früher war ein “Herr” für Wirtschaft, Moral, Politik, Kunst, Theologie, Wissenschaft, Recht, … verantwortlich. Heute hat alles sein eigenes Teilsystem - das nach seinen eigenen Regeln funktioniert. So dreht sich die Politik immer nur um Macht, die Wirtschaft immer nur um Geld, die Kunst immer nur um sich selbst, die Moral immer nur um Zustimmung, die Wissenschaft immer nur um Erkenntnis, Das Recht immer nur um Recht, … Sie berühren sich untereinander sind aber nicht (mehr) Eins. Was mein “Systemtheorieprofessor” uns sonst noch nahe legt ist: “Wieso so abstrakt, finden sie doch mal ein Beispiel”.
So und nu - da seh ich heut den Herrn Wolfgang Thierse wie er (die heutigen Tagesschauen hindurch, anlässlich der unendlichen Mannesmanngeschichte rund um Joseph Ackermann) sagt:
Das können Menschen nicht verstehen, sie können nicht verstehen das ein Unternehmen gleichzeitig riesige Gewinne macht und tausende entlässt. Das führt zur sozialen Katastrophe in diesem Lande und deswegen brauchen wir die Debatte darüber was eigentlich vernünftige, auch in härteren Wettberwerbszeiten, vernünftige Unternehmensziele sind.
Also er stellt fest - das Volk ist irgendwie zu dumm um zu verstehen, dass sich in der Wirtschaft eben alles immer nur ums Geld dreht und das wir eben Engelchen und Teufelchen akzeptieren müssen wenn wir wollen das unsere Gesellschaft als Ganze Bestand hat.
Aber er fordert - eben nicht das wir uns um Verständnis bemühen sollen, das es des Volkes Aufgabe ist sich zu bilden um selbst zu ergründen wie Wirtschaftsentscheidungen getroffen werden. Nein - nach Thierse sollen die Unternehmen auf einem Niveau agieren das wir alle verstehen - und wenn sie dazu nicht bereit sind muss er (also die Politik) eben Daumenschrauben anlegen, so dass sie gezwungen sind so zu agieren. In gewissem Sinne möchte er durch die Einführung “vernünftiger Unternehmensziele” die Wirtschaft mit der Moral vermengen. Aber der Clou ist: Er fordert und argumentiert mit Moral, die nur die Funktion hat Zustimmung zu Erzeugen was bloße Generierung von Macht bedeudet - womit man beim Schlüssel des Politiksystems wäre. Wie soll es also funktionieren? Wenn sich Thierse selbst schon mit 2 Sätzen wie die Schlange in den Schwanz beist. Thierses Aussage trägt die Logik ‘in sich’ - aber nicht nach außen. Auch wenn wir sie diffus und intuitiv nachvollziehen ist ihre (vorgegaukelt gewollte) Wirkung - die Einwirkung auf das Wirtschaftssystem - gleich Null.
Die Welt - das bin doch nur Ich
Eigentlich ist es ein bissl dusel-fuselig - aber man kann ja mal versuchen als Noch-Laie über die eigene, angehende Profession zu schreiben. Denn so langsam wirds verrückend. Die Frage die da bewegt ist: Wohin gehört das, was man von der Welt sieht? Sehe ich das gleiche wie alle anderen? Bin ich am Ende tatsächlich selbst das Deutschland in dem ich lebe? Nö, ne - würde man sagen aber so einfach ist es ja nich… An sich erwiesen ist, dass sich der Alltagsmensch immer mit der einfachsten - genauer gesagt naheliegendsten - noch genauer gesagt ersten Erklärung zu einer Ungereihmtheit zufrieden gibt - ohne weiter abzuwägen… Was ins Schema passt wird akzeptiert und entflieht selbstständig der Aufmerksamkeit. Doch was ist wenn eben diese einzige Erklärung nicht die wahre ist?
Was passiert im Kopf eines Soziologiestudenten wenn man ihm erzählt: “Das was du verstehst ist nur eine externalisierte Projektion deiner eigenen Erwartung” - “Das was du tust ist nur eine internalisierte Erwartung der anderen” - “Das was du sagst ist nur eine Reduktion des Eigentlichen - auf den allerkleinsten gemeinsamen Nenner zum Zwecke der kommunikativen Anschlussfähigkeit“? Die Antwort: Ich kann es der Welt nicht mitteilen - einerseits wäre alles was ich sage schon bekannt, denn wenn ich es so mitzuteilen versuche - das es der Leser versteht - hab ich es schon so weit auf allseitsbekannte Wörter reduziert, das dabei nix neues herrauskommt - andererseits - wenn ich es versuchen würde, bekäme man nur eine weitere - funktionierende aber im Sinne der eigentlichen Frage ergebnislose - Kommunikation zu stande.
Aber ich kann trotzdem sagen - es ist sehr unterhaltsam den Herren Professoren bei diesen Ausführungen vergnügt zu folgen. Mein Wort des Jahres wird sicher “kontraintuitiv” - nachdem ich die “Scharlatanerie” aus dem Auge verlor. 
Alte Politiker erleben ganz neue Politik
So - heute zum 11.11., an dem ich glücklicherweise nocht nicht mit Karneval belässtigt wurde, bekam unser schönes Land eine neue Regierung. Viele regen sich auf weil wir "ein halbes Jahr praktisch nicht regiert" wurden - aber es gibt eigentlich keine Gründe dieser Beschwerde beizupflichten - denn alle nötigen Dinge wurden erledigt, den wirtschaftsersten Daxjanern erging es gut bis sehr gut, Arbeitslosengelder wurden bezaht, Staatschefs wurden empfangen und wurden besucht und es klagt jetzt überhaupt niemand mehr als wie er es nicht auch vor einem dreiviertel Jahr getan hat. Fürs Jammern kommt ja jetzt, mit der Regierung, die Zeit - mehr Mehrwertsteuer, mehr Hartzkontrollen, …
Egal - der wichtige Satz von heute ist einer von Frau Merkel in dem sie sagt die Koalitionsverhandlungen hätten ihr "Spaß gemacht, obwohl sie manchmal sehr anstrengend waren". Das deute ich jetzt mal auf meine Weise mit Anlehnungen an Äusserungen von Helmut Markwort der letztens bei "Quer" zu Gast war und mal seine insider Kentnisse über die Zustände in den Bundespartein preisgab. Am besten ist es dabei wohl tatsächlich es mal soziologisch anzugehen - und nach Simmels Ratschlägen die so wichtigen Inahlte einer politischen Partei von ihrer Form zu trennen. Dann erhält man einen wertfreie, klare Struktur samt Ablaufplan, der einzelne Teilnehmer zu ihren Posten führt, von denen dann auf die Struktur zurückgekoppelt wird - per Abstimmungen und Mehrheitsfindungen - nachvollziehbar und aktzeptiert. Und dies ist dann auch das Idealbild das man zugrunde legt. Doch was passiert wenn man in dieses Idealbild die Inhalte einfügt - die unterschiedlichen Meinungen, Auffassungen und Sympathien. Dadurch das man als Politiker an seine Struktur gefesselt ist und nicht einfach, wie überall anders (ausser in der Familie), die Struktur wechseln kann muss man sich fühlen wie in der Hölle. Wenn man davon ausgeht das alle ehrgeizig sind und Machtpositionen anstreben - muss nur einer anfangen hintenrum zu spielen und alle müssen mitziehen oder scheitern. Das Parteiensystem ist, bedingt durch seinen Kontext, zur Perversion verpflichtet - und nur wer am cleversten an der Formalstruktur vorbei taktiert gewinnt. Hubertus Heil hat im Vorfeld der Nahles-Wasserhövel ‘Kampfabstimmung’ beinah jeden Stimmberechtigten persönlich angerufen und um die Stimme für Nahles gebeten (laut Markwort). Sie wurde gewählt, Müntefering ist gegangen und Nahles wurde für unhaltbar erklärt. Und der nächste Nachrücker ist nun Herr Heil - und alle erzählen wie überrascht sie von Müntefering waren. Da kann man die Form-Inahlt Debatte gleich in Darstellung-Herstellung ummünzen und den Faden der Parteinpolitik immer weiter spinnen.
Also da ist es doch am Ende kein Wunder das Merkel die Diskussionen mit der anderen Partei als "Spass" emfindet - das muss wahrlich erfrischend sein wenn die Karten nach 15 Jahren CDU interner Mauschelei mal so klar auf dem Tisch liegen und man sich wirklich auf die Struktur solch einer Verhandlung verlassen und sich auf die Inhalte konzentrieren kann. Vielleicht hält dieser Spass die nächsten Jahre an. So erhlich wie jetzt werden sie wahrscheinlich nicht lange miteinander sein.
Harry Potter und sein Weg zum Ziel
Die gute Wissenschaft, die heute zu viel Wissen schaft hats schwer - seit Fausts Zeiten ist es praktisch unmöglich the know it all zu werden (wobei es um so lustiger ist, einzelnen Herren, die es dennoch versuchen, zu folgen). Die "scientific community" wie sie sich immer so schön selbst beschreibt, hat den Punkt des "patent and profit" weit überschritten und erleidet nun das "publish or perish" credo - wobei das "publish" auch immer mehr zum Glücksspiel verkommt… Mehr als 95% der erforschten und veröffentlichten Erkenntnisse sollen nach der ein oder anderen Schätzung einfach unbeachtet bleiben. Wenn man das so liest fragt man sich als kleiner Student schon, wie man denn diesem Hammsterrad, dass das Rad (also sich selbst) alle paar Jahre neu erfindet, überhaupt entkommen kann - auf die herkömmlichen Weisen sicher garnicht mehr.
Ein spezieller Fall der mir heut ins Auge gefallen ist betrifft Anthony Giddens und sein bücherweise zusammengetragenes Wissen über einen dritten Weg, der uns, unsere Gemeinschaften und ganze Gesellschaften hindurch gen Zukunft führen soll - den schmalen Grad zwischen den Ideologien hindurch immer fort in eine harmonische Zukunft… Es ist wirklich schön zu lesen und enthält soviel aufrüttelnde Klarheit über diesen "goldenen Mittelweg". Aber diesen hat Kant vor über 200 Jahren auch schon beschrieben… Wenn sie ihre Lebenszeit getauscht hätten, hätte Kant neben Clinton und Blair gestanden und sie beraten… Also irgendwie schreckt das alles schon ziemlich ab und forschen will eigentlich keiner mehr so richtig weil man wahrscheinlich ein halbes Leben auf der Suche nach einem unerforschten aber dennoch interessanten Themengebiet wäre…
Doch nun, und das ist der eigentliche Zweck dieses Eintrags, hab ich heute das neue Video von Xavier Naidoo zu Dieser Weg gesehen und bin so schwer begeistert von den paar Zeilen Text… An sich ist es die Ergänzung des Nerhegeb Spiegels der in Harry Potters Leben auftaucht. Ich glaube man braucht nicht mehr für jedes Wissen das Medium Buch um es zu verbreiten. Die neue Aufgabe ist es durch Kunst die Differenz zwischen dem Realen und dem bloß Möglichen zu verschärfen. So sagte es jedenfalls Niklas Luhmann und der hatte bisher immer recht. Es ist die Aufgabe der Kunst das neue Wissen zu transportieren und für alles andere gibt es Wikipedia.
Überraschte Soziologen
‘Wer kauft wie’ war die Frage zu einer kleinen Unternehmung von ACNielsen, die sich ansonsten auch mit allerlei solcher Fragen beschäftigen… In diesem Falle ging es ums Online Shopping und die Ergebnisse zeigen als erstes und überraschend das bereits jeder zehnte Weltbürger im Internet eingekauft hat. Die Asiaten sind dabei führend. Während Europäer lediglich DVDs und Bücher kaufen und die Amerikaner einmal mehr dabei sind die Schritte in die Zukunft zu verschlafen. Die Annahme: "Mall culture in the United States may explain why online shopping has not reached European levels". Möglicherweise überspringen wir in Deutschland mit Hilfe des Internets die eine amerikanische Vorreiter-Entwicklungsstufe des ladenschlußfreien Einkaufens - was eigentlich echt Schade wäre.
Unser göttliches Gehirn
Am Sonntag gibts wieder Action - DareDevil kommt und rettet NY. Das coole an ihm - er ist ein Normalo, so wie Batman - ohne Superkräfte aber mit viel Mitgefühl für die Hilfsbedürftigen, obwohl er als Blinder eigentlich selber Hilfsbedürftiger wäre… Aber so ist das in Hollywood - alles ist cooler als im Rest der Welt.
Dachte ich bisher auch - aber nun seh ich grad im Fernsehen den Kerner-Gast Peter Hepp der weder Sehen noch Hören kann und dennoch ein respektables und als Diakon im gewissen Sinne auch hilfebereitendes Leben führt.
Seit einem Jahr lerne ich im Studium was unser Gehirn alles kann und was es mit uns macht - und das überrascht mich immer wieder: Es gibt keinen freien Willen, keine Entscheidungen sondern nur deren Rechtfertigung geschehen bewusst, ‘unmaterielle’ Gedanken haben materielle Folgen, usw… Und nun lerne ich von Hepp, dass es dem menschlichen Gehirn möglich ist den Hör- und Sehsinn bei zwischenmenschlicher Kommunikation durch den Tastsinn komplett zu ersetzten. Dem Sehen, Sprechen und Hören ebenbürtige Kommunikationswege nur durch Berührung…
Wenn das mit der Forschung und Ergründung des Gehirns so weitergeht werden wir irgendwann alle noch zu DareDevils - nur weil wir ein paar Aktivierungsschalter gefunden haben.
Desaster der Demoskopie?
Wolfgang Clement spricht von einem “flächendeckenden Fehlschuss der Demoskopie” - und schliesst sich damit der schelte Gerhard Schröders an. Dieser meint zudem die medien hatten sich zu sehr an der demoskopie orientiert und seien im wahlkampf nicht ausreichend unabhängig geblieben…
Der wahlausgang war natürlich überraschend - und hat die vorhersagen der vorherigen wochen nicht wiedergegeben. Aber es ist daraus noch lange nicht abzuleiten das diese erhebungen falsch waren… Denn die eigentliche wahl war nur die fortsetzung der bisherig ermittelten tendenzen - denn diese spiegeln sich wieder.
Die politik muss sich nur bewusst werden das sie nicht mehr tonangebender ursprungsherd jeglicher veränderung in der gesellschaft ist bzw. endlich einsehen das sie es nie war. Gerade in der heutigen zeit sollte man sich doch bewusst werden das die politik und die politikgestalter diejenigen sind die auf die gesellschaft reagieren und nicht die wege vorgeben. Rot/grün hat aus dem lehrbuch ihrer eigenen ideologie gehandelt und hing den gesellschaftlichen veränderungen hinterher. Die demoskopie zeigte diese diskrepanz - vor allem im frühjahr und sommer diesen jahres. Schwarz/gelb hat im wahlkampf begriffen das es nicht um sie, sondern um das volk geht und hat sehr genau erkannt worum es bei der wahl gehen wird. Es gibt mehr anzeichen das die demoskopischen ergebnisse dieser zeit der wahrheit entsprechen als das sie falsch lagen.
Und wie schnell veränderungen in einer gesellschaft von statten gehen zeigt der wahlkampf der SPD in den letzten wochen vor der Wahl… Denn es gibt genau ein mittel eine gesellschaft kurzfristig zu disziplinieren und dies haben sie sich bei Bush ganz genau abgeschaut - in amerika schürrte man die angst vor dem islam in deutschland die vor der ungerechtigkeit…
Als angehender soziologe ist es sehr interessant diese dynamik tatsächlich zu beobachten - amerika und alle anderen länder sind, für die hautnahen beobachtungen, doch etwas fern. Nun warten wir alle auf den abschwung der SPD - denn es wird wie 2002 kommen - die SPD-euphorie geht vorbei, die gesellschaft entwickelt sich weiter und die SPD wird keinen ansatz finden wollen dies zu begleiten…
Dann wird es wieder demoskopische niederschläge für die SPD geben - sie wird weiterhin darüber schimpfen und den wahrheitsgehlt aufgrund der wahlentwicklung nicht erkennen wollen - doch im endeffekt ist die demoskopie eine der (zu)wenigen verbindung von gesellschaft zur parteipolitik und sie hat am meisten recht.
along with us
ich hab heute meinen ersten tv beitrag gesehen in dem sich ein bielefelder soziologe über die probleme durch parallelgesellschaftstendenzen in deutschland äusserte. in meiner ostdeutschen heimat hätte ich diese ansprache sicher nicht ganz nachvollziehen können doch hier wird mir einiges klarer. einerseits höre ich jeden tag die grundlagen von dem was ich von ihm hörte andererseits lebe ich hier mitten im melting-pot denn bielefeld ist in den letzten 30 jahren um 300% gewachsen ohne das die geburtenrate erwähnenswert gesteigert wurde… nuju jedenfalls meinte der herr soziologe das es in (weiteren) 30 jahren kein ‘deutschland’ im sinne von deutschland mehr geben wird weil die mehrheit dann nicht mehr deutsch ist. wir sind dann so klein wie frankreich oder england jetzt und werden nur ncoh eine deutsche minderheit sein… klingt doch sehr interessant oder!? zumindest wird es sicherlich sehr aufschlussreich und arbeitsreich in dieser zeit als soziologe zu arbeiten - von aussen und mit offenen augen :-)

Es handelt sich hier um eine private, kleine Website von