Banken einfach Banken sein lassen

Gestern aus dem ‘heute Journal’: “Wenn man die Häuser der jetzt Zahlungsunfähigen damals einfach den Leuten geschenkt hätte, wäre der Volkswirtschaftliche Schaden geringer.” Wieso sich also noch mit Hypotheken und Krediten befassen? Die 700 Mrd. Dollar in Amerika, die 500 Mrd. Euro in England oder die künftigen 300 - 400 Mrd. in Deutschland muss man nicht den Banken geben, man kann sie direkt in die Realwirtschaft leiten. Findet sich schon ein organisatorischer Weg.

So braucht man sich nicht wundern, wenn die Realwirtschaft stottert. Denn was man aus England hört, dass Banken Kredite nur noch für 30% Zinsen rausgeben, kann ja keine wirkliche Lösung sein.

Thank you for the Service.

Seit heute kann ich:

“Zum Beispiel mit meinem BlackBerry E-Mails abrufen, parallel mit meinem Notenbook surfen, während ich mit meinem anderen Handy telefoniere.”

Steht so in meiner MultiSim-Card Beilage. Na dann, kann das Prollen ja losgehen.

Lustiges Interview

Gespräch mit Lemmy Kilmister - ”Die Welt ist böse” - Kultur - sueddeutsche.de

Dieses hier oben verlinkte Interview mit Motörhead-Lemmy, das zurzeit alle Welt als total lustig verlinkt, hällt wirklich nicht was es verspricht. Kann sein, dass der Lemmy Kilmister ein lustiger Typ ist, dieses Interview beweist es jedenfalls nicht.

Wer mal wirklich lustige Interviews lesen will, muss sich eins mit Sylvester Stalone suchen. Ich empfehle dieses, dass ich im Jan. 07 mal gelesen habe, das macht unerwartet Spass.

Update: sieh da, der gleiche Interviewer. ;-)

Wein


Leeres Stadion, lahmes Spiel


Meine Mittagskomposition


3 Dinge, die Spass machen.

Hier meine aktuellen Lieblingsbeschäftigungen:

  1. Elton John hören. Ich bin ganz fasziniert und frage mich, warum ich ihn nicht schon früher entdeckt habe. Ich habe eine sehr gepflegte iTunes-Bibliothek, nutze alle Features, die als “intelligent” beschrieben werden voll aus, sodass letztlich eine auf meinem Hörverhalten basierende Lieblingsmusikliste zusammengestellt wird. Hans Zimmer dominiert diese seit Beginn, doch Elton John holt so schnell auf, wie bestimmt noch kein Interpret zuvor. Von den derzeitigen 1493 Titeln in meiner Favoritenliste kommen 73 von Elton John.
  2. In ganz kleinen Etappen lese ich nebenbei Peter Sloterdijk und Giorgio Agamben. Eigentlich würde Luhmann diese Liste vervollständigen, ich habe ihn nun aber bewusst rausgelassen, er kommt ja während des nächsten Semesters wieder zurück auf den Plan. Ich kann es in turbulenten Tagen wie diesen wirklich empfehlen, sich mit wohlformulierter, abstrakter und ausschweifender Philosophie zu befassen. Die 700 Mrd. Dollar, die gottgleich die Welt umgraben sollen, werden dadurch ziemlich relativiert.
    Letztliche frage ich mich, warum wir die Gauner nicht einfach ziehen lassen. Sollen sie das Geld doch verbraten, bis es wirklich keine Rettung mehr gibt. Und dann lassen wir den Phoenix aufsteigen. Wir leben in einer Gesellschaft, in der sich ein armer Student wie ich sowohl ein iPhone als auch den schnellsten Laptop-Prozessor auf dem Markt kaufen kann. Die Bedeutung von Geld ist nicht mehr die, die sie mal war. Das Bestreben, auf einer Privatyacht über den Pazifik zu segeln habe weder ich, noch irgendjemand den ich kenne. Was soll‘s also, das worauf es ankommt, wird sich richten, dafür haben wir Prof. Schachtschneider, Ron Paul und Gregor Gysi + viele engagierte Leute auf der ganzen Welt.
  3. Unbedingter Spaß macht auch “24″ zu gucken. Die Hektik, die Spannung, die unerwarteten Toten. In den Momenten, in denen ich mal bei Bewusstsein bin, während Jack die Straßen hoch und runter jagt, frage ich mich, wie es in dem Zimmer zugeht, in dem die Autoren sitzen und sich diesen Schruz ausdenken.

Kapitalismus ist zu Ende

Leider wahr. Das wars, zumindest der Teil der das mit dem jetzigen Geld als Medium betrifft.

Kleine Wahlkampfschmunzlerei

hier. ;-)

(aber er hat ja anscheinend: "as president" gesagt)

hr2 - der Tag über Oskar Lafontain

Eigentlich höre ich die ganzen öffentlich-rechtlichen Radio Sendungen ganz gern als podcast - "hr2 - der Tag" will ich da mal besonders erwähnen. Aber manchmal…

Die Sendung anlässlich Oskar Lafontains Geburtstag war zu 90% nur Müll. Wieso eine Sendung über Persönlichkeitsstörung, Charisma, Pipi Langstrumpf und Sesamstrassen-"Müll"? Warum nicht einfach eine über Oskar Lafontain, so wies im Titel der Sendung steht? Eine Sendung über den Menschen, seine politische Karriere, Ansichten und Meinung - anstatt über "Warum finden ihn alle doof?", "Ist er vielleicht … ?", "Welche psychologischen Probleme hat er?" oder "Hat er die SPD verraten?" Manchmal hat die Redaktion von hr2 der Tag wirklich einen an der Klatsche. Die Sendung zum gescheiterten EU-Vertrag von Lissabon ist damals ähnlich blind an allen wichtigen Punkten des Themas vorbeigeflogen.

Kein Wunder das politische Debatten nur noch aus Phrasen und politische Analysen nur noch aus "Na er hat halt Charisma!" bestehen.

Ja, auch Deutschland hat eine “Change”-Bewegung

… diese unterscheidet sich von der amerikanischen, von Obama oder im kleineren Maßstab von Ron Paul angetriebenen, wie folgt: Sie ist konkret, über Ortsvereine flächendeckend im Volk verankert und verfügt über eine handhabbare Historie, einem nachweisbaren Abstimmungsverhalten, ist also nicht bloßes Gerede. Obwohl man dies Obama nicht wirklich vorwerfen kann, da es strukturell nicht vorgesehen ist, dass ein amerikanischer Präsidentschaftskandidat mehr als Reden darf. Dafür muss er sich allerdings auch nicht mit Parteifreunden rumschlagen…

Wie auch immer, dass wir in Deutschland jemanden wir Gregor Gysi haben, der sich tapfer hält und unbeirrt kämpft, ist bewundernswert. Hier ein paar Gründe, weshalb es sich auch nächstes Jahr noch lohnt, wählen zu gehen:


direkt

(via)

Kitt-napping?

Für alle Beteiligten (bis auf einen) ist das natürlich eine Tragödie… Aber irgendwie ist es auch witzig. Kitt wurde gestohlen.