Jan Weiler und Roger Willemsen: Vom Nutzen des Schocks - Feuilleton - FAZ.NET
Wenn man anfangen würde, die Bewusstheit auf die Phänomene zu richten, die sich der Funktionalität eines gesellschaftlichen Diskurses über Erfolg entziehen, dann, glaube ich, bildet sich darunter ein ganzes Kollektiv von Leuten, die sagen: Wir haben in unserem Unglück mehr miteinander zu tun als in unseren seltenen Momenten des Triumphes und des Glücks.
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Aber worauf ich eigentlich hinauswollte, war, dass die meisten Leute ja nicht Dinge machen, die sie verstehen, sondern Dinge, die sie nicht verstehen, und dann fühlen sie sich davon überfordert. Wenn die Menschen anfangen würden, nur noch Dinge zu tun, die sie verstehen, wäre diese Überforderung nicht so groß. Ich glaube, man hätte weniger Knackse.
Tolles Interview mit Jan Weiler. (Roger Willemsen sagt natürlich auch tolle Sachen, aber der Herr Weiler scheint ein sehr kluger Mann zu sein.)
