Wir leben ja angeblich in schnelllebigen Zeiten. Dies scheint sich aber auf Leute wie Analysten, Finanzies und Medienleute, und über sie vermittelt auch auf uns, manchmal eher entgegengesetzt auszuwirken. Anstatt, dass die Finanzkrise wie aus dem Nichts, aus dem Finanzsektor heraus in die Realwirtschaft hinein, alles mit sich gerissen hat, was zu einem historischen Ein-Tages-Ereignis mit entsprechenden Nachwirkungen geführt hätte, schleicht sie langsam vorwärts und erstreckt sich über Monate. Bei den Bankenpleiten scheint das sogar kontrolliert so abzulaufen. Jede Woche eine, immer freitags, schön medial vermittelt für alle von uns.
Vielleicht passiert das tatsächlich, weil inzwischen eine gewisse Transparenz zwischen Finanz- und Restwelt herrscht.
