Es überrascht mich immer wieder zu sehen, wie einfach die politische Partizipation in Amerika ist. Theoretisch hab ich es (teilweise mit) abgehandelt, hier aber noch ein Verweis auf gut dokumentierte Empirie: Einige Bemerkungen zu den Anti- und Pro-Millitär-Demonstrationen in Berkeley.
Es bestätigen sich zwei Thesen: 1. In Amerika braucht es weder Parteien noch Politiker um Politik zu machen. Bürger und entsprechende Strukturen reichen völlig aus. 2. Die größten (konstruktiven*) Engagements gegen die amerikanische Bundesregierung sind in Amerika selbst zu beobachten.
*Aufgeputschte Mobs auf den Strassen einiger Länder werden nicht unter Engagement verbucht.
