Notwendige Revolution

Eine SMS - grob überschlagen 14 Wörter für 14 Cent - ist eine tolle Sache. Aber es wird Zeit das das wegrevolutioniert wird. Kein UMTS dafür Wlan - ein Hoch auf das iPhone und alles was im Trudel hintergeschwommen kommt.

Denn: 74.000.000.000 Dollar für SMSn im Jahr 2005 - das geht nicht klar. Allein die SMSn die von zuhause gesendet werden, könnten sofort ersetzt werden - und um den Rest kümmern sich die Daten-Flatratetarife die hoffentlich auch endlich in Deutschland kommen.

Biogas

Biogas - Ich hab keine Ahnung davon, wird irgendwie aus Getreide gewonnen und kann wie Erdgas verwendet werden - kann in Europa realistisch in der Masse produziert werden, dass die gesamten russischen Gasimporte ersetzt werden können. Sagen sie grade bei Frontal 21.

Und das alles inkl. einer Nullsummenrechnung bei Erzeugung und Verbrauch von CO2 - da der Rohstoff zeitnah wächst. Mit Atomkraftwerken kann man kein Auto betreiben, damit aber schon - und was nicht sonst noch alles…

Schalke gesponsert vom Bauernverband ;-)

WM Chaosspiele

Wahrscheinlich gibt es bei jeder WM, egal welcher Sportart, ein Deppenspiel. Beim Fussball war es USA gegen Italien - man wusste am Ende des Spiels nicht wen man den Sieg gönnt. Es hagelte rote und gelbe Karten und es wurde andauernd gefoult.

Bei der Handball-WM gab’s heut auch eins dieser Spiele bei dem es von Anfang an heiss her ging. Frankreich spielte in Halle gegen Tunesien - es gab Doppelrot nach ‘nem Getümmel und 10 Minuten vor Spielende saßen 4 von 12 Spielern strafweise auf der Bank.

2 x rot 4 x Strafminuten

Was sonst noch auffiel war eine relativ leere Halle für eine WM - vor allem im Vergleich zum Zelt mit Public Viewing als Deutschland spielte.

Mein Abend mit Andrè Rieu

Ich bin mal wieder begeistert. Das NY Konzert war schon ein echter Knaller und heute Abend kommt wieder Andrè Rieu im TV. Ein Zusammenschnitt seiner schönsten Erinnerungen, eine davon mit Suzan Erens, sie hat in NY so umwerfend gesungen.

Hach, ich bin Fan!

Jetzt gerade spielt er in Hannover, aber es ist ja nicht mal erlaubt zu fragen ob wer mitkommt…

Zu verrückt

Während Deutschland gerade, so seh ich das jedenfalls, in einer Flut von Ermittlungen und Prozessen zu ertrinken droht, liest man auch noch von den kleinen Dummheiten des Alltags (könnte man beinah sagen). Auf der FAZ Seite ist grad von einem ziemlich abstrusen Fall zu lesen.

Ein “kräftig gebauter” Maurer pöpelt einen “fast blinden und eher schmächtigen” Mann auf dem Weg zum Bahnhof an. In der Bahn wird er dann handgreiflich, der schwerkranke Mann wird “brutal getreten und geschlagen“, und beisst dem Angreifer in den Finger.

Im Nachhinein stellt sich für den Maurer überraschend heraus, dass sein Opfer an Aids leidet - was macht er also..? Er klagt, das Opfer “habe seinen Angreifer mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung körperlich misshandelt oder an der Gesundheit geschädigt“.

Ist das zu glauben, damit wurde prozessiert. Und als sein Motiv für den Übergriff gab er an: Er habe die Ehre seiner Familie verteidigen müssen“.

Das Opfer (das eigentliche) wurde am Ende freigesprochen.

Auto versus Mobiel

Jeden Dienstag muss ich einmal quer durch Bielefeld fahren. Hinwärts immer mit dem öffentlichen Nahverkehr (2 x Bahn, 1 x Bus) und zurück dann freundlicherweise im Auto. Ich hab es heute mal nachgemessen:

weg

Auf dem Hinweg laufe ich ungefähr 5 min zur Bahn. Heute war ich ein bissl früh dran, deshalb musste ich dort 5 min warten. Die Bahn fährt anfangsl unterirdisch, deshalb ist die Geschwindigkeit zw. 10 und 20 min nur gerundet - auf ca. 25 km/h. Damit ist sie unter der Erde sicherlich nicht wirklich schneller als Stadtbahnen die normal oben fahren. Die zweite Bahn in die ich steige fährt oberirdisch. Nach 30 min bin ich am Bus.

Der Bus fährt ungefähr 5 min nach Ankunft der Bahn und fährt mich dann nochmal 25 min durch Wald und Wiesen. Nach mehr als einer Stunde bin ich dann am Ziel, habe 17,04 km mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 18,2 km/h in genau 1:01 h zurückgelegt. Mein Termin am Ziel dauert auch genau 1 Stunde.

Der Rückweg findet dann im Auto statt. 18,7 km in 27 min und mit einer Geschwindigkeit von durchschnittlich 41 km/h. Wobei ich von den 27 min zwischen 8 und 10 min am Ende nochmal laufe.

Das Verhältnis der Hin- und Rückfahrt ist also ungefähr 3:1 - und das trotzdem ich rückwärts 1/3 der Zeit laufe. Ob ich morgens zur Uni die schnellste Bahnverbindung in die Uni nehme oder laufe macht im übrigen auch kein Unterschied - beides dauert 25 min.

Bielefeld wurde einfach zu groß geplant.

Durchgedrehte Welt

Wenn ich wissen möchte wo ich bin wenn ich hier so sitze, wies um mich herum aussieht und neuerdings auch wenn ich wissen möchte wo ich entlanggerannt bin, schaue ich in google earth nach. Mit meinem neuen Spielzeug funzt das super. Wenn ich mir dann die Welt anschaue, wie sie gerade ist, dann ergibt sich folgendes Bild. Der kleine rote Punkt das bin ich und vor mir liegt Spanien.

Ich

Und für den Blick zurück, in die Historie, schaltet man entweder den Fernseher an, liest es nach, passt im Unterricht auf oder lässt sich unterhalten. Texte wie dieser machen das tägliche surfen beinah zu einem Zappingvergnügen wie als 14 jähriger vorm TV.

Hm, haha, hm, ach Sly.

Sollte man wirklich mal lesen. Ein Interview der Süddeutschen Zeitung mit Sylvester Stalone.

SZ: Stimmt es, dass sich ein Bild von Anselm Kiefer in Ihrem Haus, nun ja: dematerialisierte?

Stallone: Ich habe dafür 1,7 Millionen Dollar bezahlt! Es war Stroh drauf. Kiefer hat das Stroh mit Klebstoff befestigt. Zu Hause denke ich: Scheiße, was liegt da unterm Bild? Stroh. Jeden Tag ein neuer Halm. Ich rufe den Händler an und sage: ,,Der Kiefer haart.‘‘ Sagt der Händler: ,,Mister Stallone, das muss so sein, das Bild geht durch eine Entwicklung, das Bild lebt.‘‘ Ich dachte, ich werd’ verrückt. 1,7 Millionen Dollar!

SZ: Und dann?

Stallone: Ich hab’ die Halme wieder drangeklebt.

Soviel zum humorigen Teil. Der Rest ist wirklich lesenswert - denn bald kommt nach dem neuen VI. Rocky auch noch ein neuer Rambo. Bevor man das Interview nicht gelesen hat, sollte man keinesfalls denke: son Schruz.

Musikgeschmack mit Bestand

GenesisVor mehr als 8 Jahren, als ich also 15 Jahre alt war, kaufte ich mir am 27.12.1998 die Genesis live CDs, die es damals gab - The Shorts und The Longs. Und nun im Ipodzeitalter höre ich sie immer und überall - und zwar komplett, ansonsten finden sich pro Band nämlich im Durchschnitt bestimmt nur 2 oder 3 Lieder in meinem Ipod. Und da ich grad las, wie schlecht die Produktbeschreibung und die Rezensionen bei Amazon für die Alben aussehen, muss ich ausdrücklich schreiben wie grossartig sich dieses ganze Konzert anhört. Keine Langeweile und kein Gedudel - nachdem ich im Zufallsmodus an sich nur am Weiterdrücken zum nächsten Titel bin, erwische ich mich andauernd wie ich mich, wenn ich Genesis höre, durch die einzelnen Songs “clickwheele” und dass vorrangig rückwärts.

Ich weiß auch nicht, warum ich es jahrelang in meinem Schrank stehen hatte, ohne es mal wieder zu hören. Mein Calling All Stations CD hab ich dabei auch wieder gefunden, allerdings stand sie anscheinend schon zu lange, sie läuft nicht mehr.

Zu zweit auf dem Gipfel

Bilder vom letzten Dienstag. Jetzt sitz ich nämlich gerade zu Hause, räum ein bissl auf und es stört mich überhaupt nicht, dass das Fenster sperrangelweit offen steht. Draussen sind schon an die zehn Jogger vorbeigekommen und einer von denen trug sogar ne kurze Hose. Verrückt, wirklich verrückt.

Schneemenschen Ich hab sie hochgetragen

Da hilft nur der Winter in der Erinnerung. Mal sehen wie lang das reicht.

Na endlich

Ich war gerade eine Woche im Abseits - 7 Tage ohne TV, Radio oder Internet - quasi komplett offline - und schwupps Revolution. Das Apple iPhone kommt und das mit Wlan aber ohne UMTS. Damit ist jetzt hoffentlich die deutsche SMS Abszocke vorbei. Den Wlan haben schließlich viele - Lust und Geld für UMTS oder überhaupt Internet übers Mobiltelefonnetz hat keiner - und irgendwer wird damit anfangen einen speziellen iPhone Tarif auf den Markt zu bringen. Die Blackberrys haben es noch nicht geschafft sich durchzusetzen und die SMS zu vertreiben - aber nach dem nächsten Weihnachten ist mit der SMSerei hoffentlich Schluss.

Ich war wo der Grinch wohnt

Hier wohnt der Grinch Und dort war es sehr schön - in der Nähe von Grenoble im 1968er Olympiadorf Chamrousse. Eigentlich sind die Franzosen auch gar kein so schlechtes Völkchen, wie ich es immer dachte. Sie sind nett und haben schöne Berge und Englisch sprechen sie mit einem auch. Zudem kostet eine Woche Skifahren beinah nichts - zumindest gab’s die Unterkunft zur Liftkarte beinah umsonst.

Nur der Schnee… Auf dem Gipfel in 2300m Höhe ist er zwar keine Mangelware aber das er nur an einem Tag der Woche fällt und die restlichen Nächte nur überfriert, ist schon sehr denkwürdig. Von den Talgegebenheiten ganz zu schweigen. Schnee gibt’s diesen Winter wohl erst ab 1500m…

Eine kleine Slideshow von Bildern mit echtem Schnee.