Hasenschwein mit Ente


Zwei Bruckheimer / Bay Knaller


In Armageddon mehr Erotik als in Pearl Harbor? In Pearl Harbor weniger Spannung als in Armageddon? Kein Humor in Pearl Harbor? Und überhaupt nur einen waagerechten Daumen für Pearl Harbor? ‘Überlange’ als Kritik?
Dumme TV-Zeitung!

klein und fein


Voodoo


Für’s genervte Küchenpersonal :-)

Spaßbild


Was für ein Baum


in Dortmund.

Luhmanns Denkarium

Ich gehöre ja zu denen, die nicht nur andauernd Tokio Hotel hören, sondern auch immer Harry Potter am Erscheinungswochenende zur Hand nahmen und meistens auch binnen 3-Tagesfrist durchlasen. Was, grundsteinlegend für diesen kurzen Beitrag hier, bedeutet, dass ich die Faszination kenne, die im Leser ausgelöst wird, wenn man erfährt, dass Harry Potter die Möglichkeit gegeben wird, Vergangenheit auf der direkten Beobachtungsebene zu erfahren. Das, was sich jeder Historiker wünscht, jeder Nostalgiker bewahrt und wovon Eltern träumen, wenn sie ihre Kinder belehren - passiert Harry einfach so, durch einen Unfall. Er fällt in Professor Dumbledores Denkarium. Eine Schale die mit silbernen, wabernden Gedanken gefüllt ist, in die er hineingezogen wird, als er sich zu nah nach unten beugt, um zu erkennen, um was es sich da handelt.

Nun ist es normalerweise so, dass es sich bei Harry Potter um einen Buchhelden handelt, genau wie bei Dumbledore, der durch seine unendliche Weisheit selbst im Sterben dem Bösen noch ein Schnippchen schlägt. Dieses Denkarium ist als Idee an sich und als Werkzeug im Buch eine der faszinierendsten Dinge, übertroffen vielleicht nur noch von Portschlüsseln und Zelten, die von außen klein aber von innen riesig sind.

Wie auch immer … Solch ein Denkarium gibt es tatsächlich, und noch besser, auch einen dazugehörigen, in seiner unendlichen Weisheit faszinierenden, Dumbledore. In echt heißen sie jedoch: Niklas Luhmann und sein Zettelkasten (eigentlich ist ja sein ganzes Büro ein einziger Zettelkasten).

Und Andre Kieserling ist in dem Fall Harry Potter. Ich habe ja nun das Glück an der Uni Student zu sein, in der er lehrt, wodurch ich ihn regelmäßig (zumindest) erlebe und daher vermute ich, dass er in diesem Radiointerview ziemlich untertreibt und am Wochenende einen wahrhaft bewegenden Moment erlebte, als er Luhmanns Denkarium durchstöbern durfte.

Ob jetzt zu viele Kommas in dem Text hier sind..?

Weltweit Zeitungen lesen

400 Zeitungen aus aller Welt zu lesen, das ist verlockend und mit dem Internet sowieso schon längst möglich. Nun gibt es mittels Internet die Möglichkeit, all diese Zeitungen so zu lesen, wie sie auch vor Ort gelesen werden. Dank http://library.pressdisplay.com.

Bis vor 20 Minuten kannte ich das auch nicht. Aber meine Uni lies mich gerade wissen, dass es diesen Service gibt und das ich ihn als Uni Bielefeld Angehöriger auch nutzen kann. Ich hoffe dieser Test des Service bewährt sich.

Zeitung

Denn wie in vielen anderen Dingen auch, spielt das authentische Erleben eine Rolle. Und wenn man eine Zeitung so liest, wie sie sich gibt und gesehen werden möchte, anstatt sie nur inhaltlich abzugrasen, macht das schon was her.

Link für die Bielefelder: http://www.ub.uni-bielefeld.de/aktuell/aktuell_main.htm#press man braucht nur den VPN-Client der Uni anschmeißen und los geht’s.

0521 - Bielefeld


Gutes Symbolfoto. Aus dem Himmel im nirgendwo anrufen…

Metamüll


Ich fand diese Mülleimer nicht schlecht. Wer weiß warum sie nun aussortiert wurden.

Slippery When Wet II

Nicht erst seit der EMA-Show von gestern, bin ich ein Tokio Hotel Fan. Aber seit ihr noch ein bisschen mehr:

Und da Leute, die sonst nichts zu lachen haben, gerne über Tokio Hotel und ihre Fans lachen, hier noch ein Hinweis: Wer lacht, schaue sich die Fans von Depeche Mode bzw. Dave Gahan an - die benehmen sich genauso.

Das soll nicht heissen, das ich was gegen diese Art der Augenblickseuphorie habe - aber sie findet sich eben überall und hat nur zufällig mit dem angesprochenen Künstler zu tun.

Sozialromantik

Googles aktuellen Leitsatz: “The web is better when it’s social”, finde ich ganz schön cool in Szene gesetzt. Wer bei dieser einstündigen Präsentation des Opensocial-Vorhabens noch Zweifel daran hat, dass tatsächlich alles besser ist, wenn es sozial ist - tja, dem ist nicht zu helfen. Lagerfeuer, gute Stimmung, Teechen - alles dabei. Nur gesungen wurde nicht.

soziale praxis

Man könnte beinah behaupten, sie haben den Sozialismus noch nicht ganz abgeschrieben. heyho socialism 2.0!