Die großen starken Männer Europas

Joo - lange ist es ja noch nicht her, dass man in Deutschland zuletzt glauben konnte man hätte sich vor 60 Jahren doch dafür entschieden Deutschland zu einem Agrarstaat (vorzüglich für Bananen) verkommen zu lassen…
Schröder meinte vor sieben Monaten zu seinem Wahlergebnis, noch am selben Abend, vor Milionen verwirrter deutschen in der Elefantenrunde:

“Glauben sie im ernst, dass meine Partei auf ein Gesprächsangebot von Frau Merkel bei dieser Sachlage einginge, in dem sie sagt, sie möchte Bundeskanzlerin werden? Wir müssen die Kirche doch mal im Dorf lassen. Die deutschen haben doch in der Kandidatenfrage eindeutig votiert. Das kann man doch nicht ernsthaft bestreiten.”

So war das damals; mit der Kandidatenfrage - als Schröder noch als ungeölter Bub vom Acker über die Ossi-Frau hinweglächeln konnte und die Meinungsumfragen anführte. Aber nur weil Sie noch nicht Kanzlerin und damit ausser Stande beliebtester Kanzler überhaupt zu werden war. Nun - andere Länder gleiche Sitten - verzückt Berlusconi (und er hat nun schon ein paar Nächte drüber geschlafen) seine Italiener mit folgendem Spruch:

„Sie haben nicht gewonnen und ich denke, von einem moralischen Standpunkt aus sind wir die Sieger.” (FAZ)

Hinsichtlich Italien machte man sich ja damals auch so seine Gedanken ob sie mehr sein dürfen als eine Bananenrepublik.

2 Kommentare zu “Die großen starken Männer Europas”

  1. Christian Says:

    Naja, in Italien würden die Bananen dann ja auch wachsen, für Deutschland sähe ich da nicht so gute Karten..
    Bei der Gelegenheit mach ich nochmal auf eine Spiegel-Online-Schlagzeile aufmerksam, die mir vor einigen Tagen entgegensprang: “Wahlchaos: Drohen Italien amerikanische Verhältnisse?” hehehe, Amerika als schlechtes Beispiel für alle Bananenrepubliken!

  2. amazeman Says:

    amerika sind halt immer die vorreiter ;-)

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