King Kong der Glückliche

nyc_10_1.jpgJaaa - wer sich dieser Tage den Peter Jackson King Kong anschaut wundert sich leicht wie schnell es gehen kann - schwupp die wupp - sind 4 Stunden vergangen - die Zeit vergeht ohne das man mitbekommt wie viel von ihr - bis man nach dem Film auf die Uhr schaut. Es ist wirklich atemberaubende Unterhaltung und man fragt sich nicht nur bei der Länge des Filmes wo denn die Zeit geblieben ist. Denn ohne das man es merkt sitzt man im New York der 1930er Jahre. Mitten drin in den Nachwirkungen der Wirtschaftskrise, sieht viele coole alte Autos und ist erstaunt das Männer tatsächlich mal mehr Haargel verbrauchten als es heute Gang und Gebe ist.
Und was bei diesem Anblick so verblüfft: Egal wie gross die Unterschiede zwischen damals und heute sind - und der Film legt eine Menge offen - es gibt genau eine, in diesem Film grossartig inszenierte, Konstante. Das grandiose, ehrwürdige, fantastische Empire State Building. Seit dem es 1931 eröffnet wurde, wurden auf der Welt mehr als 10 Milliarden Menschen geboren. Über 30 Jahre war es das höchste Haus der Welt. Als Hitler noch im Hinterstübel überlegte wie er Europa ins Unglück stürzt genoss man in New York bereits den Ausblick von 380m Höhe auf ein freies Land das bis heute kriegsfrei geblieben ist (mit Außname des 11. Septembers - der vertrackter Weise das Empire State Building wieder zum höchsten Gebäude New Yorks machte).
Also wer die nächsten Tage nichts vor hat, sollte sich zum Fest der Liebe noch King Kong anschauen. Allein das Finale rund ums Empire State Building macht diesen Film wirklich sehenswert - auch wenn es gute 2 1/2 Stunden dauert bis Kong dort ankommt. Und das is nich so daher gelabert - ich fand Herr der Ringe überwiegend so schlecht das ich mich im Kino gelangweilt habe - aber King Kong macht echt was her.

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