Weihnachtsgefühle für 2009

fraktionslogo.jpgJoa - entgegen der allgemeinen Weihnachtsmüdigkeit in der Studentenschaft der ich mit wohlgesonner Leidenschaft nachgehe - hab ich dennoch ein kleines Gefühl der Vorfreude. Die Weihnachtszeit ist aber nur Zufall. Meine Vorfreude gilt dem Bundestagswahlkampf 2009 - der nach meinen Vorstellungen ein glänzendes Beispiel der Ehrlichkeit (zumindest Ernsthaftigkeit), vor allem nach dem amerikanischen Vergleichsvorlauf 2008, werden wird… Die Hoffnung ist gross, weil die Anzeichen vorteilhaft sind:

  1. Die Parteichefs sind frisch - keine Quälerei durch die Jugendorganisationen, kein langes Rumdruxen in unvorteilhafte Posten die sich erst später auszahlten.
  2. Keine sozialromantisch-populistische Laberei - weil das "die Linke" macht - und da keiner ‘mitmacht’.
  3. Merkel und Platzek machen die grosse Koalition von Anfang an mit - also keine Rausrederei über das Verhalten der gelaufenen Legislatur.
  4. Die Parteispitzen sind besetzt - und es lauern keine Nachfolger - es gibt auch kaum potentielle, (bereits) profilierte Nachrücker oder Besserwisser.

Der einzige der in solch einer Weise störend ins Geschehen eingegriffen hätte wäre Stoiber gewesen - aber er hat mit dem Rückzug von seinem gewollten Posten auch jegliche Glaubwürdigkeit verloren - nicht nur, aber vor allem, beim Volk. Nach genau einem halben Jahr polit-action, das mit seiner Unproduktivheit eigentlich soweit keinen nachhaltig geschadet hat, geht’s nun geruhsam los und wird bestimmt ganz toll.

BBF statt BBC

Bielefeld - eine Stadt voll Inovation und Neuerungen… hö hö - also ich bin grad durch meine TV Landschaft geschlendert und darf erleben: da wo ich bisher BBC fand wird seit heute Kanal 21 gesendet - das neue "Bielefelder Bürgerfernsehen"…
Der erste Programmpunkt ist eine richtig sinnlose Kopie des x-tra3 Alfons - der statt Antworten Fragen sammelt. Der zweite Programmpunkt ist der "Kulturbeutel" bei dem Shampoo, Seife und Creme als Kabarett, Musik und Theater etikettiert aus dem Waschbeutel fallen. Programmpunkt drei ist ne Bielefelder Fragestunde, -runde fürs Bielefelder Volk… usw.
Sieht bis jetzt ganz lustig und so fröhlich unprofessionell aus - zum Beispiel heisst die Kochsendung "Jam Jam" - da grinst der Anspruch der Provinz.

Gibt es die Liebe in Gedanken?

Ich, als ausgesprochener Micheal Bay (The Rock, Armageddon, Pearl Harbor) Fan der seinen Kater nach Jerry Bruckheimer bennent und Hans Zimmers Werk vergöttert, war vor etwa 2 Wochen im Kino und hab Stolz und Vorurteil gesehen. Und obwohl der Film so ganz ohne Action auskommt, keine Technik zeigt und niemand rumbrüllt ist er doch einer der besonders unterhaltsamen Sorte, die man sich (im Gegensatz vieler Actionfilme) mehrmals anschauen könnte ohne Abstriche am Unterhaltungswert erleiden zu müssen. So ist das eben wenn die Worte der Dialoge so feinfühlig gewählt wurden, man auf überschwängliches Schauspiel verzichtet und alle Kraft in die Bilder legt bei denen man keinen Unterschied mehr macht ob sie bewegt sind oder nicht.
Wahrscheinlich nimmt sich die Wirkung des Films nicht viel mit der Wirkung des Buches - die Dialoge wurden übernommen - die Bilder und Gegebenheiten der Umstände im Buch durch den Film leicht angedeutet. Doch die Grundaussage und Darstellungsart der Geschichte stehen beim Film und Buch sicher auf den selben Füßen. Der Zuschauer taucht in den Film und der Leser in das Buch - der eine geniest es 2h der andere solang er eben braucht.
Doch was muss ich heute in der FAZ lesen - von diesem Film gibt es zwei Versionen. Einmal die europäische und dann die amerikanische. In der einen wird sich nicht geküsst und in der anderen wird es getan. Wertbeladen kann ich hier sagen das das eines der wichtigsten Dinge war diesen Film hinreisend toll zu finden - allein die Tatsache das man sich nicht küsst - aber dennoch in der Lage ist als Zuschauer so sehr mit zu fühlen. Das war dann auch eines der wichtigsten Themen im Nachhinein des Filmes - das Nichtgeküsse.
Eigene kritische Worte schreibe ich jetzt nicht - das können die Amerikaner wie immer am besten selber: "Das hat mit Jane Austen nichts zu tun und paßt auch nicht zu den vorangegangenen zwei Dritteln des Films. Es beleidigt in seiner Banalität die Zuschauer." sagt die "Jane Austen Society of North America". Ein europäisches Testpublikum habe beim finalen Kuss laut aufgelacht - steht in der Zeitung - und ich erinnere mich wie ich in der letzten Annäherung der Protagonischten laut (aber nicht zu laut) im Kinosessel fragte "Die küssen sich doch jetzt etwa nich?". Hätte ich das Buch wie mein Sitznachbar gelesen hätte ich das Ende wohl ohne Angst vor Hollywood genossen.

Was mich mal interessieren würde…

Frage Nr. 1 - Bei eplus bezahlt man 10 Euro Grundgebühr und dann kann man rund um die Uhr für 3 Cent ins Festnetz telefonieren. Diese Tarifkonstellation gibt es bei allen Handyprovidern. Aber vom Festnetz kann man nirgends für 3 Cent ein Handy anrufen - egal von welchem Anbieter aus. Dabei handelt es sich doch nachvollziehbar um die selbe Beanspruchung der selben Leitung oder nicht? Das System der deutschen Anbieter ist am Ende doch eine ziemlich wacklige Angelegenheit was die Kosten und deren Abdeckung anbetrifft. Schließlich gibt es mittlerweile den goldenen Mittelweg was die Verbraucherkosten angeht - Keine Entscheidung zw. billig zu Handy aber teuer ins Festnetz oder umgekehrt - sondern konstant 15 Cent egal wohin - ohne Grundgebühren, ohne Mindestumsatz und ohne Vertragsbindung… Wenn sich das mal Flächendeckend umsetzt können wir für unsere Vergesellschaftung bald das ganze Potential der mobilen Telekommunikation nutzen.
Frage Nr. 2 - In Ostdeutschland gibt es eine flächendeckende Fernwärmeversorgung - in Westdeutschland hat man sich vor 60 Jahren entschieden das sich jeder sein eigenes Heizungssystem kauft und in den Keller stellt - aber die Dinger sind mittlerweile so kompliziert das sich keiner damit auskennt, bei der Ölanlieferung wird man auch betrogen… und viel zu viele frieren sinnlos. Ob man da was ändern kann?
…wird fortgesetzt!

Alte Politiker erleben ganz neue Politik

So - heute zum 11.11., an dem ich glücklicherweise nocht nicht mit Karneval belässtigt wurde, bekam unser schönes Land eine neue Regierung. Viele regen sich auf weil wir "ein halbes Jahr praktisch nicht regiert" wurden - aber es gibt eigentlich keine Gründe dieser Beschwerde beizupflichten - denn alle nötigen Dinge wurden erledigt, den wirtschaftsersten Daxjanern erging es gut bis sehr gut, Arbeitslosengelder wurden bezaht, Staatschefs wurden empfangen und wurden besucht und es klagt jetzt überhaupt niemand mehr als wie er es nicht auch vor einem dreiviertel Jahr getan hat. Fürs Jammern kommt ja jetzt, mit der Regierung, die Zeit - mehr Mehrwertsteuer, mehr Hartzkontrollen, …
Egal - der wichtige Satz von heute ist einer von Frau Merkel in dem sie sagt die Koalitionsverhandlungen hätten ihr "Spaß gemacht, obwohl sie manchmal sehr anstrengend waren". Das deute ich jetzt mal auf meine Weise mit Anlehnungen an Äusserungen von Helmut Markwort der letztens bei "Quer" zu Gast war und mal seine insider Kentnisse über die Zustände in den Bundespartein preisgab. Am besten ist es dabei wohl tatsächlich es mal soziologisch anzugehen - und nach Simmels Ratschlägen die so wichtigen Inahlte einer politischen Partei von ihrer Form zu trennen. Dann erhält man einen wertfreie, klare Struktur samt Ablaufplan, der einzelne Teilnehmer zu ihren Posten führt, von denen dann auf die Struktur zurückgekoppelt wird - per Abstimmungen und Mehrheitsfindungen - nachvollziehbar und aktzeptiert. Und dies ist dann auch das Idealbild das man zugrunde legt. Doch was passiert wenn man in dieses Idealbild die Inhalte einfügt - die unterschiedlichen Meinungen, Auffassungen und Sympathien. Dadurch das man als Politiker an seine Struktur gefesselt ist und nicht einfach, wie überall anders (ausser in der Familie), die Struktur wechseln kann muss man sich fühlen wie in der Hölle. Wenn man davon ausgeht das alle ehrgeizig sind und Machtpositionen anstreben - muss nur einer anfangen hintenrum zu spielen und alle müssen mitziehen oder scheitern. Das Parteiensystem ist, bedingt durch seinen Kontext, zur Perversion verpflichtet - und nur wer am cleversten an der Formalstruktur vorbei taktiert gewinnt. Hubertus Heil hat im Vorfeld der Nahles-Wasserhövel ‘Kampfabstimmung’ beinah jeden Stimmberechtigten persönlich angerufen und um die Stimme für Nahles gebeten (laut Markwort). Sie wurde gewählt, Müntefering ist gegangen und Nahles wurde für unhaltbar erklärt. Und der nächste Nachrücker ist nun Herr Heil - und alle erzählen wie überrascht sie von Müntefering waren. Da kann man die Form-Inahlt Debatte gleich in Darstellung-Herstellung ummünzen und den Faden der Parteinpolitik immer weiter spinnen.
Also da ist es doch am Ende kein Wunder das Merkel die Diskussionen mit der anderen Partei als "Spass" emfindet - das muss wahrlich erfrischend sein wenn die Karten nach 15 Jahren CDU interner Mauschelei mal so klar auf dem Tisch liegen und man sich wirklich auf die Struktur solch einer Verhandlung verlassen und sich auf die Inhalte konzentrieren kann. Vielleicht hält dieser Spass die nächsten Jahre an. So erhlich wie jetzt werden sie wahrscheinlich nicht lange miteinander sein.

Mein neues cooles flip phone

Mein neues kleines, schmuckes, elegantes, spritziges, einzigartiges Sony Ericsson z520i ist gestern nach langer Zeit endlich bei mir eingetroffen. Und je mehr ich es mir anschaue desto weniger verstehe ich warum es in keinem Programm deutscher Provider auftaucht - überall auf der Welt ist es ein wahrer Verkaufsrenner - nur in Deutschland bietet es keiner an. So hat es mich ungefähr 3 Wochen Suche gebraucht bis ich zumindest im Internet einen Anbieter gefunden hab der es mir liefert. Das hat nun den einmaligen Vorteil das es tatsächlich im Originalzustand von Sony Ericsson ist - ohne Simlock, ohne nerviges Branding und vielleicht bin ich auch noch der einzige der es hier überhaupt hat.

Schnelldenker in action

Was mir grad einfiel und hier gut herpasst: In unserem Edeka haben sie sich ein bissl zimperlich was Geld und Falschgeld angeht - und so testen sie jeden Schein vor der Annahme auf Auffälligkeiten mittels eines kleinen Gerätes das dann entweder grün oder (wahrscheinlich) rot anzeigt… Als ich letzte Woche mal dort war und diese kleine Maschine mit piepsen anfing fragte der Kunde: "Haben sie sich verdrückt oder hab ich mich verdruckt". Das fanden alle beteiligten lustig. Aber es soll ja auch Spässe gegeben haben in denen die Leute ihren Rucksack in den Konsum-tempel warfen und "Es lebe Allah" brüllten. ;-)

Schnelle Gedanken bei lahmer Fahrt

In Bielefeld haben wir ein ganz tolles Nahverkehrsystem - das sich manchmal auch wie Fernverkehr anfühlt… aber Bielefeld ist ne aufgeblasene Stadt - dafür kann mobiel nichts. Ein paar tolle features, die uns Mittellosreisenden von mobiel geboten werden sind z.b. Durchsagen die jegliche Verspätung nicht nur Verkünden sondern auch Erklären, kostenlose Mitfahrgelegenheiten für Omi wenn sie mal wo-hin muss und Begleitung braucht oder ein Programm für Kinder die möglichst viel Spass beim Bahnfahren haben sollen (obwohl sie dafür ganz gut alleine Sorgen - die kleenen Nervtröten).
Nuju - eine der neueren Aktionen von mobiel ist diese: "Aufstand in Bus und Bahn". Also wir möchten doch bitte alle recht recht fröhlich sein (wies Krömer sagen würde) und werden per Aufkleber gebeten doch guten Beispielen zu folgen… So meint Omi auf ihrem Aufkleber sie stehe gerne auf wenn die Frau mit den schweren Tüten vom Einkaufen kommt. Der Herr im Anzug steht gerne auf wenn er die kleinen Grundschüler mit ihren schweren Schultaschen sieht, die haben nämlich teilweise "einen längeren Tag" als er. Warum das kleine Mädchen aufsteht ist mir grad entfallen… Aber egal.
Denn was ich eigentlich schreiben wollte ist das es mich wundert das in Bielefeld so wenig auf die Aufkleberei reagiert wird. Nicht das zuwenig aufgestanden wird - an der Freundlichkeit mangelts wirklich nicht - aber an der Unfreundlichkeit einer Schmiererei… Und das während sich alle über gerotzte, gekünzelte, geschmierte Grafities aufregen (aber die sind in Bielefeld irgendwie generell kein Thema). Nuju - ich bin auch kein plakativer Schmierer - aber auf den Aufklebern ist hinter dem "ich stehe auf…" soviel Platz - das läd regelrecht ein. Wenn auch nur zum drüber Nachdenken. Hier also meine Liste: Ich stehe auf…

  • US5 - Just because of you
  • Westlife - You raised me up
  • SportySpice - First day of my life
  • Tokio Hotel - Schrei

der amazeman wird auch langsam voll das Weichei… Vielleicht sollte ich mich alle halbe Jahre auf mich selbst besinnen und mehr Rammstein hören - dabei würde ichs so gerne lesen. Aber ohne Bafög kein Messer.

Die fabelhafte Welt der gedruckten Worte

Mit dem Hegelzitat: "Die kühlen und klugen Philosophen! Wie mitleidig lächeln sie herab auf die Selbstquälereien und Wahnsinnigkeiten eines armen Don Quijote, und all ihrer Schulweisheit merken sie nicht, dass jene  Donqijoterie dennoch das Preisenswerteste des Lebens, ja das Leben selbst ist und daß diese Donquijoterie die ganze Welt mit allem, was darauf philosphiert, musiziert, ackert und gähnt, zu kühlem Schwunge beflügelt." begann Eberhard Straub heute in der FAZ einen Rundumschlag durch 400 Jahre Aufklärung, Erkenntnisgewinn, Politik, Denkerei, Poesie, … und das ohne mir einleitend mitzuteilen wer denn Don Quijote überhaupt ist. Nachdem ich so ab Zeile 30 bemerkte das dies dann doch eine zu sehr grundlegende Wissenslücke für diesen Bericht ist, informierte ich mich bei Wikipedia. Also der Don Quijote ist eine legendäre Figur aus der Literatur bzw. dem realen Leben an dem sich die diesbezügliche Literatur orientiert… Der Don Quijote ist ein Landadliger der anfang des 17 Jhr. einen Ritterroman nach dem anderen "verschlang" und dadurch einen "Lektüreschaden" erleidet - er sieht die Welt plötzlich nur noch durch die angelesene Ritterbrille, verändert seine ganze Wahrnehmung und geht dabei komplett in der Ritterlichkeit auf - eine Schenke wird zur Burg, eine Dirne zur Burgfräulein, Windmühlen werden zu Riesen die er mit erhobenen Schwerte bekämpft (an dieser Stelle ärgere ich mich einmal mehr, dass ich immer noch nicht die Tintenblut und Tintenherz Bücher von Cornelia Funke gelesen hab in der nach Aussage meiner kleinen Schwester auch Personen zwischen Literatur und Realität hin und her wechseln).
Nuju - also ich begann dann ein zweites Mal mit dem Artikel und wurde wahrlich überrascht. Denn dieser Don Quijote der nach 1000 Jahren Mittelaltermoral nicht mehr Gott folgte sondern sein Leben allein seinen Idealen unterwarf - hatte so unglaublich und nachvollziehbar viel Einfluss auf die Welt bis heute. Sein Leben wurde von so vielen Menschen gelesen… Diesen Montag erlebte ich wie sich unser Dekan freute das einer seiner aktuellen Berichte vom chinesichen Arbeitsminister gelesen wurde - doch Don Quijote wurde von Hegel, Schiller, Schlegel, Goethe, Schoppenhauer, usw. gelesen und hatte spürbaren Einfluss auf das neue Menschenbild, das neue Verständnis von Ästhetik und so viel mehr.
Und das coolste - die Religion wurde nicht nur aus dem Focus geschoben sondern bekam noch ne richtige Klatsche ab - Denn eine der ganz wichtigen Fragen die Don Quijote aufwarf war Wer ist eigentlich ein Narr? Ist es derjenige der sich selbst werwirklicht und dabei glücklich ist egal wie albern es nach außen aussieht - oder ist es der der feststellt das es albern ist wie sich so einige mit ihrem neuen Weltverständiss selbstwerwirklichen… Mit Hegels Antwort darauf begann der FAZ Text (meiner ja auch ;-)
Und auf einmal waren sie da - die scheinbar unversöhnlichen Gegensätze… Es entstand die Tragikomödie, "Ideal und Real, Prosa und Poesie, Kunst und Natur" aber auch das neue Ziel - das erreichen des Schönen, die Herstellung der Harmonie - per ästhetischer, ausgewogener und wechselseitiger Durchdringung des Inneren und Äußeren. Aber wie das denn geht weiß nun, nach Abschaffung des Gottes, keiner mehr - aber wieso sollte nicht auch, und vor allem nach Studium dieses Artikels, der Spruch "Der Weg ist das Ziel" in Don Quijote seinen Ursprung haben… Schiller meinte im Eindruck des Don Quijote "Wisset, ein erhabener Sinn / legt das Große in das Leben, aber sucht es nicht darin."
Der ganze Artikel ging dann noch weiter mit einem grossen Einblick in der Geschichte der europäischen Orientierung zw. Mittelalterende und Heute, legt noch einige Grundlagen unseres heutigen Habituses dar und ist insgesamt wirklich toll zu lesen. Auf der gegenüberliegenden Seite gab es einen dazu passenden beinah 200 Jahre alten Text von Kierkegaard zu lesen, der ganz in der Absicht der Don-Quijote-Literatur, unter dem Titel "Wie man Kindern Geschichten erzählt" aufzeigt wer (& warum sie) die Narren dieser Welt sind.

microsofts mission and the postmodern world

gmail.jpg20 years or longer ago - Bill Gates has launched his mission to develop the personal computer and to spread it all over the world. Every household or rather every person should own such an universal, helpfull, (nowadays) mobile machine as little companion… A very fine dream - not only for the technicfreaks.
Yesterday I got one of the Beta Google-Mail accounts and now I am convienced - I am a witness of a historical breakthrouhg. We don’t need personal computers any longer, we have it all in the internet. Flickr for our images, wordpress for our (untill now unwritten) thoughts, webspace for our files and gmail for our worldwide conversations - gmail is so much more than a ordinary email-service. 2,5 gb for everyone - you don’t have to delete anything, a clever structured interface - you don’t have to care for a clear order of your mails and (most important in my opinion) a magical anti-spam system that filters every spammail - I don’t know how, but it works perfect.
The inventions of google an the open source community reduces the PC to a tool we need to get access to our internet - but it won’t have any further usefullness. But even that function will take over by other inventions and developments - just look what kind of cellphones sony ericsson sells in Japan. I think we currently make a big step in the future.