
Sorgen und nöte gibt es nach dem sturm durch amerika in unmengen, das land ist in der hinsicht nicht nur vom wasser überschwemmt worden - im gleichen maße wie das wasser herrscht not und hoffnungslosigkeit…
eigentlich in einem land wie den usa unverständlich bis unglaublich - die menschen sitzen auf den strassen oder noch immer auf ihren dächern, haben hunger aber seit dem sturm keinen kontakt zu irgendeiner art von hilfe - die fernsehbilder und berichterstatter lügen in der hinsicht sicher nicht - dennoch muss man das bild der sorgen und nöte um einen weiteren wichtigen, bisher in seinem umfang verschwiegenen, punkt erweitern…
in zeiten wie diesen helfen da institutionen wie diese weiter - berichte von betroffenen die auch auf den strassen sitzen, sich in new orleans auskennen und den unterschied zwischen fernsehbild und wirklichkeit sehr genau wahrnehmen und der welt beschreiben… beinah stündlich berichten sie wie nach der naturkatastrophe die soziale katastrophe über die an sich schon verarmte stadt herein bricht. Brutale plünderungen, mord und totschlag - eine polizeilich kontrollierte verteilung der supermärktbestände, wurde anfangs etwas falsch dargestellt, ist nun mittlerweile, im angesicht der schwierigen versorgungslage, verständlich - aber das ausmaß der verrohung ist wirklich unglaublich und in diesem blog recht gut nachzulesen…
Eine Stadt die immer so stilreich und wertvoll dargestellt wurde, als herz und ursprung so vieler kulturrichtungen galt - versinkt komplett im chaos und der einzige hilfreiche weg ist einfach alles und jeden zu evakuieren.
