William Cohen Bendit

cohn.jpgHeut morgen beim wach werden bin ich aus langeweile einem gedanken- konstrukt nach- gegangen, dass bei Daniel Cohn Bendit began - das kam dadurch das er auf phoenix grad das europa parlament zusammenknüppelte. In seiner bekannten manier und auf französisch redete er lautstark und gestenreich und da man das in strassburg ja vom eigenen platz aus macht, konnte man wunderbar sehen wie sehr seine parteikollegen um ihn herum bewegungslos und starrend, mit einer hand vorm mund zu ihm aufblickten und schmunzelten… Denn diese knübbelage wurde wohl von allen als etwas derb für die frühe morgenstunde empfunden - ausser von cohn-bendit selber - er dachte wahrscheinlich "ich begrüsse mal herrn blair als neuen präsidenten und da ich grad mal dran bin erklär ich ihm gleich mal das grosse ganze und den ganzen rest"… Danach dachte ich über den namen nach "cohn" und kam auf William Cohen den Verteidiungsminister unter Clinton, der amerikaner ist und sich nie so hätte begrüssen lassen müssen… aber bei der sprechweise von Cohn-Bendit und der assoziation an den posten des amerikanischen Verteidigungsministers kam ich auf Paul Wolfowitz den ehemaligen Vizev. unter Powell (Paul und Powell) der ähnlich angeheitert labert wie Cohn-Bendit… nur dieser ist ja nun als Weltbankchef kein (richtiger) amerikaner mehr und es könnte durchaus in den nächsten jahren zu einem aufeinandertreffen von Cohn-Bendit und Wolfowitz kommen…
Soviel zu den ersten 2 minuten meines heutigen tages. emoticon

der mächtige prächtige Dom zu Köln

koeln2.jpgMr. McPisto war in Köln, um Harald Schmidt zu sehen - was er auch erstaunt getan hat. Ist wirklich cool mal in dem so kleinen, engen studio zu sitzen, bzw. mit zu sitzen, weil man sich tatsächlich als teil der show fühlt, für den moment in dem sie läuft, und während man im studio sitzt und die show noch nicht läuft oder schon gelaufen ist. Man fühlt sich noch mehr teil des ganzen, weil herr schmidt nur ein paar meter vor einem auf und ab stolziert um die witze der show schon mal zu erklären oder gediegen an seinem schreibtisch sitzt und mit dem publikum der band lauscht, deren einzelne musiker er vorher angesagt und auf die bühne geholt hat, um selber noch ein bissl in stimmung zu kommen.

koeln3.jpgEine weitere kölner attraktion, in dem falle die grössere, war der Dom. Ein einzigartiges und impulsantes konstrukt aktueller und längst vergangener tage, die so viel überraschendes beherbergt und so viel geschichte hat. Und dazu noch so hammermässig, riesig, pompös dasteht, dass man nicht weiss wie lang man sich ihn von aussen anschauen muss um wirklich genug davon gesehen zu haben. Vom Blick innen ganz zu schweigen, die höhe, länge, breite und die ganzen details kann man kaum überblicken… Alles in allem schon das coolste gebäude was wir in Deutschland zu bieten haben. Und durchaus von weltweiter, christilicher bedeutung - mit dem ersten Jesus der tot gezeigt wurde und im zentrum den gebeinen der Heiligen Drei Könige, die als erste pilger soviele pilger anzogen, dass man nur deswegen überhaupt den Dom baute, als grabstätte der ersten zeugen des menschgewordenen Gottes. Und über allem leuchtet der Stern von Bethlehem… Viel mehr als nur ein gebäude, und vor allem teilweise so alt… Und dann ist es immer wieder schön in städte zu kommen die einen eigenen oder überhaupt einen fluss haben. wir in bielefeld haben ja weder einen, noch ein dazugehöriges ufer, um sich die abende auf insektenverseuchten wiesen zu vertreiben. Allerdings haben es die Dresdener besser hinbekommen sich das Ufer gemütlich zu machen oder Köln ist einfach zu gross gewesen um uns ein schönes uferstück zu offenbaren. Also wer mal in Köln ist, muss unbedingt am Dom vorbei und durch gehen, sofern er nicht nur wegen des Domes nach Köln fuhr. Und den Uferblick auf den Rhein und seine Brücken geniessen.emoticon